verkaufen – tauschen – kaufen – leihen – suchen

Es muss nicht immer ebay-Kleinanzeigen sein.

Antwortet einfach auf dieses Kommentar mit Eurer Motivation und den folgenden Informationen:

  • Name (Vor- und Nachname)
  • Standort (Private Adressen werden nicht veröffentlicht)
  • Eure Motivation (biete oder suche, etc …)
  • Beschreibung

Nach Prüfung auf Seriosität, wird die Anzeige veröffentlicht.

Gruss

Bee.Care

 

Wichtige Termine für den Imker

  • März/April (Honigraum aufsetzen)

Wann der „Honigraum“ aufgesetzt werden sollte, hängt zunächst von einer Grundsatzentscheidung des Imkers ab. Die Frage ist: „MEHR HONIG oder MEHR VOLK“. Wenn die Entscheidung auf „MEHR VOLK“ fällt, dann wird ein neuer Brutraum aufgesetzt. Bei der Entscheidung „MEHR HONIG“, sollte auf die Blüte geachtet werden. Wenn die ersten Bäume „kommen“, dann kann der Honigraum aufgesetzt werden.

Aber lieber zu früh als zu spät.

Für diejenigen, die „einzargig“ imkern, stellt sich die Brutraumfrage nicht. Hier geht’s dann eher um den richtigen Zeitpunkt für einen neuen Ableger.

  • August (Behandlung der Bienen mit Ameisensäure)

Wichtig hier für Anfänger. Das Volk sollte schon ein bisschen angefüttert sein, wenn die Ameisensäurebehandlung durchgeführt wird. Nach der Behandlung, kann dann mit Zuckerwasser angefüttert werden.

  • Dezember (Behandlung der Bienen mit Oxalsäure)

(1) In Deutschland ist nur das Vertropfen von Oxalsäure erlaubt. Das Verdampfen ist verboten.

(2) Die Bienen müssen bereits in die Traube gegangen sein

(3) Die Bienen sollen möglichst Brut frei sein. –> Nicht weil die Brut von der Oxalsäure getötet wird, sondern in der Brut steckt Varroa destructor.

 

Bitte gebt mir Kommentare, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt.

CBee

Varroa Destructor (Milbe)

VarroaBeeDie Varroa Milbe ist ein großer Feind der westlichen Honigbiene. Die Larven der Varroa destructor nisten sich in der Bienenbrut ein und ernähren sich dann vom Körpersaft der Bienenlarven. Ohne eine Behandlung, und ohne die Unterstützung eines Imkers würde ein schwaches Bienenvolk den Winter nicht überstehen. Bei starken Völkern ist es eine Frage der Zeit, wann das Volk stirbt. Es gibt unterschiedliche Methoden, um die Varroa Milbe zu bekämpfen. Die meisteingesetzte Methode ist die Behandlung mit Ameisensäure. Diese wird in der Bienenbeute über einen bestimmten Zeitraum verdampft. Die Varroa Milben sterben und fallen zu Boden. Da die Ameisensäure auch in die Wabenzellen eindringt, werden auch die Milben abgetötet, die sich in den Brutzellen eingenistet haben. Diese Behandlung hat jedoch einige Nachteile. Da die Verdampfung durch einen Docht (ähnlich einem getränkten Löschblatt) stattfindet, kann es bei Temperaturveränderung zu ungewollten Schwankunge bei der Säurekonzentration kommen. Bei zu hohen Außentemperaturen könnten auch Bienen sterben, bei zu niedrigen Außentemperaturen überleben möglicherweise Varroa Milben. Momentan arbeitet unser kleines Team an der Entwicklung eines Ameisensäure-Verdampfers, der in Abhängigkeit von der Außentemperatur eine vorgegebene Ameisensäuremenge gleichmäßig verdampft. Erste positive Ergebnisse zeigten bereits eine sehr konstante Ameisenkonzentration in der Bienenbeute, unabhängig von den Außentemperaturen.

Small Hive Beetle (kleiner Beutekäfer)

Mit dem kleinen Beutekäfer (Aethina tumida) ist nicht zu spaßen. Im Umkreis von ca. 10 Kilometern spürt er konsequent Bienenvölker auf und dringt in den Stock ein. Er fliegt durch die Eingangstür und sucht sich zunächst am Boden der Bienenbeute ein Versteck. Die Larven breiten sich in der Bienenbeute rasenschnell aus. Der Kot der Larven konterminiert den gesamten Honig. Starke Bienenvölker wehren sich gegen den Small Hive Beetle, indem Sie den Käfer aufspüren und mit Propolis einsperren. Schwächeren Bienenvölkern bleibt nur die Flucht. Zum Glück, ist der kleine Beutekäfer noch nicht in Deutschland angekommen. Es bleibt uns also noch etwas Zeit. Momentan arbeiten wir in einem kleinen Team an einer Käferfalle, die den Small Hive Beetle dezimieren soll.

Innovationen – Patentierter Futterdeckel (Hohenheimer Einfachbeute DN, Zander)

Der Futterdeckel bietet folgende Vorteile:

  • Keinen Wärmeverlust durch das Öffnen der Bienenbeute
  • Kein aufwändiges Auffüllen des Zuckerbehälters
  • Bessere Hygniene bei der Fütterung, weil der Futterbehälter abgeschlossen ist und kostengünstig ausgetauscht werden kann (weil Pfandflasche)
  • Einfaches Austauschen des Zuckerwasserbehälters
  • Der Zuckerwasserstand kann genau verfolgt werden
  • Keine Überfütterung (Die Bienenkönigin hat genügend Platz für neue Brut)
  • Schnelles Nachfüttern
  • Keine Störung des Bienenvolkes
  • Weniger Räuberei durch Wespen oder andere Bienenvölker